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Sie achten auf Ihre Ernährung, bewegen sich regelmäßig und trotzdem verändert sich Ihr Gewicht kaum – oder verlorene Kilos kommen nach einiger Zeit zurück?

Damit sind Sie nicht allein. Körpergewicht wird nicht ausschließlich durch Ernährung und Bewegung bestimmt. Auch genetische, hormonelle, metabolische und individuelle Faktoren können beeinflussen, wie Hunger, Sättigung, Energieaufnahme und Gewicht reguliert werden.

Übergewicht und Adipositas sind deshalb komplexe gesundheitliche Themen. Für manche Menschen kann es sinnvoll sein, die Ursachen und möglichen Einflussfaktoren gemeinsam mit einem Arzt genauer zu betrachten.

Ein ärztlich begleitetes Gewichtsmanagement in Frankfurt verfolgt dabei keinen kurzfristigen Ansatz. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Ausgangssituation, realistische Ziele und eine langfristig tragfähige Strategie.

Warum nehme ich trotz Ernährung und Bewegung nicht ab?

Diese Frage beschäftigt viele Menschen.

Der menschliche Körper verfügt über komplexe Regulationsmechanismen, die das Körpergewicht beeinflussen. Gehirn, Verdauungssystem, Hormone und Stoffwechsel wirken dabei zusammen.

Nach einer Gewichtsabnahme kann der Körper beispielsweise mit biologischen Anpassungen reagieren. Das Hungergefühl kann zunehmen, das Sättigungsgefühl kann sich verändern und auch der Energieverbrauch kann sich anpassen.

Das bedeutet nicht, dass Ernährung und Bewegung unwichtig sind. Im Gegenteil: Sie bleiben zentrale Bestandteile einer langfristigen Gewichtskontrolle.

Es erklärt jedoch, warum eine nachhaltige Gewichtsreduktion für manche Menschen schwieriger sein kann als für andere.

Was bedeutet ärztlich begleitetes Gewichtsmanagement?

Beim ärztlich begleiteten Gewichtsmanagement geht es um mehr als die Zahl auf der Waage.

Zunächst wird betrachtet, welche Faktoren die individuelle Gewichtsentwicklung beeinflussen können.

Im Rahmen einer ärztlichen Beratung können unter anderem berücksichtigt werden:

  • Body-Mass-Index (BMI) und bisherige Gewichtsentwicklung
  • frühere Versuche zur Gewichtsreduktion
  • bestehende Erkrankungen und gesundheitliche Risikofaktoren
  • aktuell eingenommene Medikamente
  • Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten
  • Schlaf und weitere Lebensstilfaktoren
  • gegebenenfalls Laborwerte und weitere individuell sinnvolle Untersuchungen

Auf dieser Grundlage können realistische Ziele und geeignete nächste Schritte besprochen werden.

Welche Rolle spielen Hormone bei Hunger und Sättigung?

Hunger und Sättigung werden durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Signale im Körper reguliert.

Dabei spielen auch Hormone eine wichtige Rolle. Zwei davon sind GLP-1 und GIP.

GLP-1 (Glucagon-like Peptide-1) ist ein natürlich vorkommendes Hormon, das unter anderem an der Regulation von Appetit, Sättigungsgefühl und Glukosestoffwechsel beteiligt ist.

GIP (glucose-dependent insulinotropic polypeptide) ist ebenfalls ein körpereigenes Hormon und an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Die Erforschung dieser Signalwege hat in den vergangenen Jahren zu einem besseren Verständnis der biologischen Regulation von Appetit und Körpergewicht geführt.

Was sind GLP-1-Rezeptoragonisten und GIP/GLP-1-Rezeptoragonisten?

Auf Grundlage dieser körpereigenen Signalwege wurden verschreibungspflichtige Wirkstoffe entwickelt, die bestimmte hormonelle Mechanismen nachahmen oder beeinflussen.

Dazu gehören GLP-1-Rezeptoragonisten sowie kombinierte GIP/GLP-1-Rezeptoragonisten.

Zu den Wirkstoffen, die in diesem Zusammenhang eingesetzt werden, gehören unter anderem Semaglutid und Tirzepatid.

Bekannte verschreibungspflichtige Präparate mit diesen Wirkstoffen sind beispielsweise Wegovy® und Mounjaro®.

Die Nennung dieser Präparate dient ausschließlich der sachlichen Einordnung der unterschiedlichen Wirkstoffe und Wirkmechanismen. Sie stellt keine Empfehlung für ein bestimmtes Arzneimittel dar.

Sind GLP-1-basierte Therapien für jeden geeignet?

Nein.

Ob eine verschreibungspflichtige Therapie überhaupt infrage kommt, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die persönliche gesundheitliche Situation, die jeweilige zugelassene Indikation, bestehende Erkrankungen, aktuelle Medikamente und mögliche Gegenanzeigen.

Auch mögliche Nebenwirkungen und Risiken müssen individuell berücksichtigt werden.

Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Therapie kann deshalb ausschließlich nach einer individuellen ärztlichen Beurteilung getroffen werden.

Ein bestimmter Wirkstoff oder ein bestimmtes Präparat sollte nicht allein aufgrund seiner Bekanntheit oder aktueller öffentlicher Aufmerksamkeit ausgewählt werden.

Warum ist eine ärztliche Begleitung wichtig?

Gewichtsmanagement sollte individuell betrachtet werden.

Vor einer möglichen verschreibungspflichtigen Therapie werden die persönliche gesundheitliche Situation sowie mögliche Vorteile, Risiken und Gegenanzeigen berücksichtigt.

Wenn eine Therapie begonnen wird, können regelmäßige Kontrollen sinnvoll sein, um Verträglichkeit, Entwicklung und die weitere Vorgehensweise zu beurteilen.

Je nach individueller Situation können auch zusätzliche Untersuchungen oder Laborkontrollen empfohlen werden.

Reicht eine Therapie allein aus?

Eine verschreibungspflichtige Therapie ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung noch regelmäßige Bewegung oder nachhaltige Veränderungen des Lebensstils.

Wenn eine solche Therapie individuell infrage kommt, ist sie ein möglicher Bestandteil eines umfassenderen Konzeptes.

Dazu können gehören:

  • individuelle Ernährungsempfehlungen
  • regelmäßige körperliche Aktivität
  • Erhalt und Aufbau von Muskelmasse
  • ausreichender und regelmäßiger Schlaf
  • nachhaltige Veränderungen von Gewohnheiten
  • Berücksichtigung relevanter Stoffwechsel- und Risikofaktoren
  • regelmäßige ärztliche Verlaufskontrollen

Das Ziel ist nicht eine möglichst schnelle kurzfristige Veränderung des Körpergewichts, sondern eine langfristig tragfähige Strategie.

Was passiert bei einer Beratung zum Gewichtsmanagement in Frankfurt?

Der erste Schritt ist eine individuelle Beratung mit einem Arzt.

Dabei werden unter anderem die gesundheitliche Vorgeschichte, Gewichtsentwicklung, bisherige Versuche zur Gewichtsreduktion, bestehende Erkrankungen, aktuelle Medikamente und persönliche Ziele besprochen.

Falls individuell sinnvoll, können weitere Untersuchungen oder Laboranalysen empfohlen werden.

Erst danach kann beurteilt werden, welche Maßnahmen infrage kommen und ob eine zusätzliche verschreibungspflichtige Therapie berücksichtigt werden kann.

Mehr als nur Kilogramm: Warum Stoffwechselgesundheit wichtig ist

Langfristiges Gewichtsmanagement sollte nicht ausschließlich anhand der Zahl auf der Waage beurteilt werden.

Je nach individueller Ausgangssituation können auch Stoffwechselgesundheit, gesundheitliche Risikofaktoren, körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und die langfristige Stabilisierung gesunder Gewohnheiten wichtige Aspekte sein.

Deshalb steht bei einem ärztlich begleiteten Ansatz nicht ein einzelner Wirkstoff oder eine kurzfristige Gewichtsabnahme im Mittelpunkt, sondern die individuelle Situation des Menschen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen, sachlichen Aufklärung und Information über Gewichtsregulation und unterschiedliche Therapieansätze. Er stellt weder eine Empfehlung für ein bestimmtes verschreibungspflichtiges Arzneimittel noch eine individuelle Therapieempfehlung dar.

Ob eine verschreibungspflichtige Therapie grundsätzlich infrage kommt und welcher Ansatz im individuellen Fall geeignet sein könnte, kann ausschließlich nach einer persönlichen ärztlichen Beurteilung entschieden werden. Dabei werden mögliche Vorteile, Risiken, Gegenanzeigen und die jeweils zugelassene Anwendung individuell berücksichtigt.

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